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Beratungsstelle time4friends spürt deutlichen Anstieg bei Anfragen und sucht neue Peers für WhatsApp Beratung

Wien (OTS) - Nach über zwei Jahren Pandemie leiden Kinder und Jugendliche nach wie vor stark an den Folgen der monatelangen Schulschließungen und des reduzierten Kontakts zu Gleichaltrigen. Unterstützungsangebote wie die WhatsApp-Beratung time4friends des Jugendrotkreuzes werden daher immer noch dringend gebraucht und bieten den Jugendlichen einen sicheren Raum, um über ihre Gefühle und Probleme zu sprechen.

Bei time4friends engagieren sich aktuell 40 ausgebildete Peers im Alter von 15 bis 18 Jahren, um anderen Jugendlichen in belastenden Situationen weiterzuhelfen, wenn sonst keiner für sie da ist. Dienst haben die Peers jeweils in 2er oder 3er Teams von 18 bis 22 Uhr. In dieser Zeit sind sie täglich unter +43 664 1070 144 anonym und kostenfrei erreichbar.
„Als Peer bin ich für die Jugendlichen da und höre ihnen zu. Viele sind sehr einsam und wissen einfach nicht, mit wem sie sonst über ihre Probleme reden können. Via WhatsApp chatte ich dann mit ihnen und unterstütze sie. Ich bin froh, dass ich die Ausbildung zum Peer gemacht habe, denn es ist ein schönes Gefühl, anderen helfen zu können“, erzählt Katharina M.

Das Angebot der Beratungsstelle time4friends wird von Jugendlichen sehr gut angenommen. Dabei ist ein deutlicher Anstieg in der Beratungsintensität zu verzeichnen: Im Zeitraum Jänner bis März 2022 wurden beinahe 9000 Nachrichten ausgetauscht – im Vorjahr waren es im selben Zeitraum knapp 5000. Die häufigsten Themen, die Jugendliche belasten, sind u. a. Probleme mit Freund:innen oder in der Schule, Liebeskummer, Mobbing, Überforderung und Einsamkeit.

„Viele Jugendliche fühlen sich unwohl dabei, über bestimmte Themen wie Liebeskummer oder Mobbing mit Erwachsenen zu sprechen. Bei time4friends findet die Kommunikation vollkommen anonym und unkompliziert über WhatsApp statt. Das erleichtert vielen den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme. ...
Quelle: OTS0101, 6. April 2022, 11:41

Zitat: kathpress.at 16.12.2021, 12:16 Uhr

"[...] Die ARGE ‘Beratung, Psychotherapie und Mediation’ hat als Trägerin von kirchlichen Familienberatungsstellen die von der Regierung geplante Budgetaufstockung für Suizidbeihilfe begleitende Beratung begrüßt - ungeachtet der bereits eingebrachten Kritik am Gesetzesentwurf dazu. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: kathpress.at 16.12.2021, 12:16 Uhr

Zitat: derstandard.at 9. September 2021, 10:50

"Wien – Die Dramatik der Themen bei Beratungsstellen für Jugendliche hat seit dem ersten Corona-Lockdown stark zugenommen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: derstandard.at 9. September 2021, 10:50

Zitat: tips.at 10.09.2021 08:05 Uhr

"[...] Hilferufe sollten keinesfalls überhört werden, denn durch frühzeitiges Reagieren könnten suizidale Krisen abgefangen werden. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: tips.at 10.09.2021 08:05 Uhr

"[...] (LK) Die Suizidraten im Bundesland Salzburg sind seit Mitte der 1980er Jahre rückläufig. Dennoch bleiben Suizide, Versuche und die dahinterliegenden Probleme weiterhin wichtige Themen. Auch die psychosozialen Belastungen aufgrund der Covid-19-Pandemie können neue Herausforderungen für die Prävention bedeuten. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 22. März 2021

Großteil der an ZARA gemeldeten Inhalte ist rassistisch oder sexistisch motiviert

Wien (OTS) - Insgesamt 3.192 Vorfälle von Hass im Netz wurden der Beratungsstelle #GegenHassimNetz seit ihrer Gründung im September 2017 gemeldet. Nach zwei Jahren Unterstützung und Beratung von Betroffenen und Zeug*innen ist aus Sicht von ZARA – Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gegen Hass im Netz nicht nur weiterhin gegeben, sondern auch größer denn je. Bereits im zweiten Jahr der Beratungsstelle gingen um 30% mehr Meldungen bei ZARA ein – die gemeldeten Fälle sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Hass im Netz hat massive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft: Menschen gewöhnen sich an Online Hass, verlieren an Empathie und wenden Hassrede in Folge selbst an. Für direkt Betroffene kann Hass im Netz extrem belastend sein, das kann von Depressionen bis zu Suizidgedanken führen. Am häufigsten gemeldet wurden rassistische und sexistische Inhalte, häufig auch beides in einem – sie machen insgesamt fast 80% der gemeldeten Fälle aus. „Dass weniger Fälle von Homo-, Inter-, Transphobie, Ableism oder Ageism gemeldet werden, heißt keinesfalls, dass es dazu keine hasserfüllten Inhalte im Internet gibt. Umso mehr wollen wir Betroffenen und Zeug*innen zeigen, dass wir eine Anlaufstelle für alle Formen von Hass im Netz sind. Niemand muss damit alleine fertig werden!“, betont Caroline Kerschbaumer, Leiterin der ZARA Beratungsstellen.

Meldungen, die bei der Beratungsstelle #GegenHassimNetz eingehen, werden von den Berater*innen geprüft und dokumentiert – bei Bedarf wird eine Löschung beantragt. Auf Wunsch der Betroffenen werden Entlastungsgespräche geführt und gemeinsam mit den Klient*innen Handlungsoptionen erarbeitet. In bestimmten Fällen ermöglicht der ZARA Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz finanzielle Unterstützung bei Gerichtsverfahren. „Es ist einfach sehr wichtig, dass es jemanden gibt, der einen unterstützt. ...
Quelle: OTS0103, 19. Sep. 2019, 11:15

Zitat: noen.at 06. September 2019

"[...] 2018 stieg die Zahl der Suizid-Beratungen um mehr als acht Prozent. Die Helpline verzeichnet im Schnitt jeden Tag drei Anrufer mit Suizidgedanken. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: noen.at 06. September 2019

"Medienberichte über Suizid spielen eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Aufklärung und der Prävention. Mittlerweile konnte nachgewiesen werden, dass eine bestimmte Form der Berichterstattung nicht nur Imitationssuizide („Werther-Effekt“) verhindert, sondern generell suizidpräventiv wirken kann („Papageno-Effekt“)."

Weiter Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Sozialministerium.at - Newsletter 4. Februar 2019

Zitat: kurier.at 06.09.2018

"Zum Welttag der Suizidprävention setzt sich Österreichs wichtigste Helpline für Kinder und Jugendliche für ein verstärktes Bewusstsein ein. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: kurier.at 06.09.2018

14. Jahrgang (2018), Heft 1

Artikel:
Alexander Oswald: Onlineberatung – Ist Mailberatung noch eine angemessene Form, um Jugendliche und junge Erwachsene in (suizidalen) Krisen zu erreichen? Eine sozio-technische Analyse.

Richard Reindl: Zum Stand der Onlineberatung in Zeiten der Digitalisierung.

Karin Drda-Kühn, Renate Hahner & Evelyn Schlenk: Mit Smartphone, Tablet und Sozialen Medien – Online-Beratung und -Therapie für die Generation der „Digital Natives“

Rezensionen:
Scherenberg, Viviane & Pundt, Johanne (Hrsg.). Digitale Gesundheitskommunikation. Zwischen Meinungsbildung und Manipulation.
Rezensent: Stefan Kühne ...
Quelle: e-beratungsjournal.net - März 2018

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