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ÖVS-Supervisor/in
ÖVS Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching


Beschreibung des Zertifikats

ÖVS-anerkannte SupervisorInnen müssen folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:

Zulassungsvoraussetzungen
  • Alter 27 Jahre, 5 Jahre Berufspraxis
  • Abgeschlossene human- oder sozialwissenschaftlich fundierte Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Akademie) oder ein dokumentiertes Äquivalent
  • Einschlägige Vorbildung in Selbsterfahrung und für die Supervision relevante Weiterbildung zusätzlich zur Berufsausbildung (mindestens 60 Stunden)
  • 60 Stunden Supervisionserfahrung im Einzel- und Mehrpersonen-Setting in den letzten 5 Jahren

Lernergebnisse
Absolventinnen von ÖVS-anerkannten Ausbildungen haben Kompetenzen, wie sie im ECVision-Kompetenzprofil definiert sind.
Dazu erwartet die ÖVS von anerkannten Ausbildungsträgern eine klare Argumentation, wie die genannten Kompetenzen in der Ausbildung vermittelt werden sowie ein nachvollziehbares Konzept, wie die Lernergebnisse der Lernenden überprüft werden. Die Gewichtung obliegt den Ausbildungsträgern. Eigene Schwerpunktsetzungen sind möglich und erwünscht.

Methodisch-didaktische Mindestanforderungen

Umfang der Ausbildung
  • 450 Unterrichtsstunden in 2,5 Jahren (einschließlich themenzentrierter Selbsterfahrung), davon mindestens die Hälfte in einer gleichbleibenden Lerngruppe
  • 75 Stunden Lernsupervision (Supervisionspraxis der Ausbildungsteilnehmer) im Einzel- und Mehrpersonen-Setting, wobei der Schwerpunkt auf fortlaufenden Supervisionsprozessen liegen soll
  • 50 Stunden Lehrsupervision (davon mindestens 30 Stunden Einzel)
  • Abschlussarbeit und Kolloquium

Konzepte

Theorievermittlung und Methodenhandeln
ÖVS-anerkannte Ausbildungen fokussieren auf die Entwicklung handlungsleitender Theorie und Methodik, d.h. die Inhalte werden auf das Rollenhandeln als Supervisorin und Supervisor bezogen. Vermittelt werden klare Konzepte, die das Erreichen der im Kompetenzprofil formulieren Lernergebnisse fördern.

Selbsterfahrung
Die ÖVS geht davon aus, dass professionelle Identität und Haltung als Supervisorin und Supervisor nur über die vertiefte Auseinandersetzung mit eigenen lebensgeschichtlich erworbenen Verhaltensweisen, Annahmen und Werten entwickelt werden können.

Qualitäten wie
  • Selbstwahrnehmung – Selbstdarstellung Fremdwahrnehmung – Empathie
  • Einsicht in die eigene Lebensgeschichte (Blickpunkt: Leistungs- und Arbeitsgeschichte, Institutionsgeschichte, Krisen und Krisenbewältigung)
  • Autorität, Macht, Leitung, Führung
  • Konkurrenz, Rivalität, Kooperation
  • Lebenshaltung, Lebensphilosophie, Wertordnung (z.B. Optimismus/Pessimismus, Veränderungsansprüche, Opferhaltung, Arbeitsmoral, usw.)
sind daher in Modulen zu entwickeln, die auf Erfahrungslernen und Reflexivität fokussieren.
Quelle: www.oevs.or.at/ausbildungen/au... / vom 28.04.2016

Anbieter dieses Zertifikats

ÖVS
Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching
www.oevs.or.at


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